Erhöhung des Sparerpauschbetrags

Änderung ab 01.01.2023

Mit einem Freistellungsauftrag können Sparer und Anleger Steuern sparen. Denn dieser sorgt dafür, dass von Kapitalertragsauszahlungen wie Zinsen und Dividenden, von Fonds-Ausschüttungen und Aktienverkaufsgewinnen keine Abgeltungssteuer abgezogen wird.

Dabei dürfen die Kapitalerträge allerdings den Sparerpauschbetrag – auch Sparerfreibetrag genannt – nicht übersteigen.  

Der Bundesrat hat nun dem Jahressteuergesetz 2022 zugestimmt, welches unter anderem die Sparerpauschbeträge bzw. Sparerfreibeträge anhebt.

Das sind die Änderungen ab 01.01.2023:

  • Für Einzelpersonen erhöht sich der Sparerpauschbetrag von derzeit 801 auf 1.000 Euro
  • Bei zusammenveranlagten Lebenspartnern erhöht sich der Sparerpauschbetrag von 1.602 auf 2.000 Euro.

Wir passen zum 01.01.2023 die unbefristeten Freistellungsaufträge, die bei uns eingereicht wurden, automatisch an:

  • Sie haben aktuell den maximalen Betrag von 801 Euro bis auf weiteres erteilt?
    Dann erhöht sich dieser Betrag automatisch auf 1.000 Euro zum 01.01.2023. Sie müssen dafür nichts tun.
  • Sie haben aktuell den maximalen Betrag von 1602 Euro bis auf weiteres erteilt:
    Dann erhöht sich dieser Betrag automatisch auf 2.000 Euro zum 01.01.2023. Sie müssen dafür nichts tun.
  • Ihr Freistellungsauftrag bei uns ist aktuell niedriger als die mögliche Obergrenze?
    Dann erhöhen wir diesen zum 01.01.2023 prozentual um 24,844 %.


Sie möchten Ihren Freistellungsauftrag ab 01.01.2023 anders aufteilen?