Austauschprogramm „xchange“

Als erste Genossenschaftsbank überhaupt nimmt die Volksbank Bruchsal-Bretten eG an dem Austauschprogramm „xchange" teil, das Auszubildenden einen Erfahrungsaustausch im benachbarten Ausland ermöglicht. Hierfür wurde die Volksbank in München mit dem Zertifikat der Bodenseekonferenz ausgezeichnet. Wir wollen mit diesem Austausch die Ausbildung unserer jungen Bankkaufleute noch abwechslungsreicher und interessanter gestalten. In Kooperation mit der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg in Bregenz haben unsere Auszubildenden die Chance, in der österreichischen Bank neue berufliche Erfahrungen zu sammeln.

xchange 2016

Bericht unseres Auszubildenden Tobias Bachmann

Sandrina Buchacher, Tobias Bachmann, Michaela Rauth und Julia Höschle (v. l.) in Bregenz

Es war 11:18 Uhr als der ICE Richtung Bregenz am Sonntag den 8. Mai 2016 in den Bruchsaler Bahnhof einfuhr. Julia Höschle und ich, Tobias Bachmann, warteten bereits seit Wochen gespannt auf diesen Moment.

Nach der vierstündigen Zugfahrt und einem Umstieg in Ulm, wurden wir herzlich von unseren Austauschauszubildenden Michaela Rauth und Sandrina Buchacher in Österreich empfangen. Nach einem entspannten Mittagessen ließen wir vier Auszubildenden den Abend in einer Beachbar, an der Bodenseepromenade bei sonnigem Wetter ausklingen.

Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

Montags ging es dann erstmals in die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg. Dort warteten bereits Carmen Mattweber und Julia Heimböck, zwei Mitarbeiterinnen der Personalabteilung der Austauschbank.

Nach einer interessanten Präsentation und einem Rundgang durch die Hauptstelle hatten wir bereits einen ersten Überblick über die Struktur der „Raiba“ bekommen. Nachmittags durften wir dann tatkräftig in der Personalabteilung mitarbeiten.

Filiale der Raiffeisenlandesbank am Kornmarkt

Am ersten Tag fiel uns sofort die lockere Art der Mitarbeiter vor Ort positiv auf. Die Region ist bekannt dafür, die Anrede mit „Du“ standardmäßig zu verwenden. Somit erhält jede Begegnung eine gewisse Frische mit hohem Wohlfühlfaktor. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn man wie wir, die bei uns so selbstverständliche Anrede mit „Sie“ gewohnt ist.

Am Dienstag standen die bankeigene Leasingabteilung, die „Moderne Genossenschaft“ und die Strategie der Raiffeisenbank auf dem Plan. Danach ging es in das nahegelegene, schöne Dornbirn.

Souvenirshop der Filiale am Kornmarkt in Bregenz

Der darauffolgende Tag enthielt morgens Einblicke in die Hauptkasse und den Jugendclub. Nach der Mittagspause in der Mensa bekamen wir die Bankstelle am Kornmarkt, im Herzen der Bregenzer Innenstadt zu sehen. Mit dem revolutionären Shop-in-Shop-System verbreitet diese Bankfiliale ein ganz besonderes Flair. Direkt am Eingang findet man einen Souvenirshop und ein modern-gemütlich eingerichtetes Kaffee, jedoch keine Bank im gewöhnlichen Sinne. Auf dem Weg Richtung Kaffee kommt man dann an zwei Servicepoints vorbei, an denen sich die Kunden beraten lassen können. Der Aufbau der Bankstelle „Kornmarkt“ unterstreicht die bereits angesprochene offene und lockere Art der Vorarlberger Mentalität und ist in dieser Form eine absolute Rarität. Den Abend haben wir mit einem kleinen Stadtrundgang durch Bregenz, inklusive Festspielbühne abgeschlossen.

Der Donnerstag war mit der Marketingabteilung und dem Zahlungsverkehr ebenfalls sehr spannend. Nach einer Feedbackrunde am Freitagvormittag traten Julia und ich die Heimreise an.

Ende September durften wir dann Michaela Rauth und Sandrina Buchacher in Bruchsal begrüßen. Die Planung der gesamten Woche wurde von uns selbst übernommen.

Abschließend waren es zwei äußerst interessante Wochen und alle Beteiligten konnten an diesem Austausch schöne Erfahrungen machen.

Teilnehmerin Julia Höschle über das xchange-Programm:

„Ich habe mich sehr darüber gefreut nach Bregenz fahren zu dürfen! Meine Erwartungen wurden in vollem Umfang erfüllt. Ich empfehle jedem diese Möglichkeit zu ergreifen, falls sich diese bietet. Auch ich würde es jederzeit wieder tun.“

 

Teilnehmer Tobias Bachmann über seine Erfahrungen beim xchange-Programm:

„Mich hat überrascht, wie groß die Unterschiede der Mentalität, Arbeitsweise und Struktur zweier Unternehmen sein können, obwohl diese nicht allzu weit voneinander entfernt sind. Es war eine tolle Erfahrung, welche mich nicht nur beruflich, sondern auch privat weitergebracht hat.“