IBU-Ausflug

„Kennenlernen durch Nervenkitzel“ …

… unter diesem Motto stand unser IBU-Kennlerntag am 7. September. Alle AZUBIs des inner- betrieblichen Unterrichts, die am 1. September 2016 ihre Ausbildung begonnen hatten, waren mit dabei.

Nach einer ersten Vorstellungsrunde in der Filiale Bruchsal ging es für uns mit dem Bus zum Großen Abenteuerturm in Ettlingen (GATE). Begleitet wurden wir von den Organisatorinnen Frau Helmly-Burkhardt und Frau Schmitteckert.

Am GATE angekommen, wurden wir herzlich von den pädagogischen Leitern, Markus und Thomas, begrüßt. Durch spielerisches Aufwärmen und verschiedene Übungen wuchsen wir schnell zu einer großen lustigen Truppe zusammen.

Kurz danach ging es auch schon zu den ersten Gruppenaufgaben, bei denen viel Kommunikation, Teamarbeit und Vertrauen untereinander gefragt waren. Wir mussten beispielsweise gemeinsam einen Parcours überwinden, ohne dabei den Boden zu berühren; aber mit ganz viel gemeinsamer Hilfestellung schafften wir das. Und wir sollten uns gemeinsam aus einem “Gefängnis“ befreien, ohne die hohen Absperrungen zu berühren. Auch hier stand unser Weg für den „Ausbruch“ schnell fest: Es wurde immer eine Person nach der anderen von der Gruppe über die Absperrung gehoben. Da sich diese jedoch über Kopfhöhe befand, war großes Vertrauen unter uns Azubis gefragt. Jeder musste sich blind auf den anderen verlassen können. Obwohl wir uns bis dahin kaum kannten, lösten wir diese Aufgabe schnell und mit sehr viel Spaß.

Anschließend legten wir die Kletterausrüstung an und es ging hinauf in die Höhe. Die Aufgaben, die hier anstanden, forderten zwar auch wieder ein gewisses Vertrauen in eine andere Person, jedoch lag die eigentliche Herausforderung in der Überwindung seiner eigenen Grenzen.

Wir durften beispielsweise einen mit Sprossen versehenen Pfahl hochklettern und dann über einen Querbalken, den sogenannten Catwalk, balancieren. Da sich dieser in 7,5 Metern Höhe befand, lag es für einige schon weit über dem Erträglichen der „Höhenangst“. Umso schöner war es zu erleben, dass sich jeder von uns von der Motivation der Gruppe mitreißen lies und das Wagnis einging. Die größte Herausforderung war hier jedoch nicht das Hochklettern, sondern der Weg nach unten. Man kletterte nicht einfach auf der anderen Seite die Sprossen wieder hinunter, sondern ließ sich rückwärts (gesichert am Seil) nach unten fallen und vertraute darauf, dass die Teamkollegen und Pädagogen den Fall richtig absichern und abfangen werden.

Die nächste Aufgabe war ein Parcours in luftiger Höhe, der aus mehreren wackligen Balanceakten bestand. Ab hier waren wir nicht mehr durch einen der Pädagogen gesichert, sondern für uns selbst verantwortlich. Wir starteten nach der Reihe in Zweierteams, damit wir uns gegenseitig nochmals kontrollieren konnten.

Die letzte Station bot mit Abstand am meisten Emotionen und Angstüberwindung. Eine Riesenschaukel in 18 Meter Höhe - Nervenkitzel pur! Hierbei wurde die schaukelnde Person an zwei Seilen befestigt und von der gesamten Gruppe die vollen 18 Meter rückwärts in die Höhe gezogen. Oben hing man dann fast senkrecht in der Luft, Blick nach unten in die Tiefe und war auf sich allein gestellt. Durch einen festen Ruck am Seil löste man den Karabiner und fiel - meistens laut schreiend – im freien Fall nach unten! Nach der ersten Schrecksekunde ging das Fallen in Schaukeln über und aus einem Angstschrei wurden Freudenrufe.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Schmitteckert und Frau Helmly-Burkhardt für diesen erlebnisreichen Tag. Bei sehr viel Spaß und Spannung hatten wir die Möglichkeit, uns auf freundschaftlicher Ebene kennen zu lernen, im Team zu wachsen und unsere eigenen Grenzen mehr als einmal zu erfahren und zu überwinden. Jeder von uns hat sich an diesem Tag super in die Gruppe eingefunden und mehr über die eigenen Stärken gelernt, als wir zuvor erahnt hätten!