Volksbank-Mitarbeiter stellen sich vor

Lucia Bechler

Daten zu Ihrer Person:

Mein Name ist Lucia Bechler. Ich bin 48 Jahre alt und wohne in Bretten.

Seit wann arbeiten Sie bei der Volksbank Bruchsal-Bretten und wie sind Sie zur Volksbank Bruchsal-Bretten gekommen?

Seit Oktober 1997 arbeite ich bei der Volksbank. Begonnen habe ich bei der Derdinger Bank eG in Oberderdingen als Vorstandssekretärin. Im Sommer 1997 hatte ich mich auf eine Anzeige in der BNN beworben und mich sehr gefreut, als ich die Zusage erhalten habe. Seit 2009 bin ich als Assistentin im Privatkundenbereich bei der Volksbank Bruchsal-Bretten eG tätig.

Was umfasst genau Ihr Aufgabengebiet und wo sehen Sie hier die besonderen Herausforderungen?

Ich bin Assistentin des Leiters Privatkunden, Herrn Dimitrios Meletoudis. Ein großer Teil meines Aufgabengebietes umfasst neben allgemeinen Tätigkeiten im Sekretariat die Terminplanung sowie die Planung von Schulungs-, Informationsveranstaltungen und Workshops im gesamten Privatkundenbereich. Die Herausforderung besteht darin, für einen reibungslosen Ablauf mehrere Punkte gleichzeitig zu berücksichtigen und in Einklang zu bringen. Die Räume müssen frei sein, der Referent muss Zeit haben. Die Filialöffnungszeiten müssen berücksichtigt werden, da nicht alle Mitarbeiter einer Filiale gleichzeitig die Veranstaltung besuchen können.

Welche Bereiche kennen Sie in der Bank und in welchen Bereichen würden Sie gerne nochmal tätig werden?

Bisher habe ich jederzeit als Sekretärin bzw. Assistentin gearbeitet. Jedoch hat sich mein Arbeitsgebiet immer wieder verändert. In den ersten Jahren ist in meinen Bereich auch ein Teil von Marketing, z.B. die Planung von Kundenveranstaltungen, gefallen. Weiterhin war ich für Material- und Formularbestellungen verantwortlich. Später habe ich für unsere Betreuer die Vor- und Nachbereitung von Kundengesprächen übernommen. Die Terminplanung hat mich in jeder Zeit begleitet. Jede meiner Tätigkeiten habe ich gerne ausgeübt. Besonders gefällt mir der Kontakt zu den Menschen, seien es Mitglieder, Kunden, Kollegen oder Partner der genossenschaftlichen Finanzgruppe.

Es gibt ja nicht nur das Arbeitsleben. Wie verbringen Sie den Rest Ihrer freien Zeit? (soziales Engagement, Vereinsleben, Feuerwehr …usw.)

Seit mehr als 20 Jahren bin ich Mitglied beim TV Bretten und nehme einmal mehr einmal weniger regelmäßig an der Sportstunde unserer Gruppe „Mix-Fit“ teil.

Weiterhin bin ich seit Ende der 80er Jahre bei der historischen Gruppe „Stadtwache Bretten“. Wir gestalten das Brettener „Peter und Paul-Fest“ aktiv mit. In unserer Programm-/ Musikgruppe spiele ich Flöte. Gerne nutze ich auch Angebote, die sich in Bretten bieten. Ich bin regelmäßige Besucherin des „Gugg-e-mol-Theaters“ oder nehme auch an Kursen der Volkshochschule teil.

Wenn Sie nicht bei uns tätig wären, wo dann und als was?

Gelernt habe ich den Beruf der Arzthelferin und bin über den Versandhandel (Schmuckbereich) zur Bank gekommen. Ich konnte somit in verschiedenen Bereichen Erfahrungen sammeln und bin hier bei unserer Volksbank sehr zufrieden.

Was wären Sie auch gerne geworden?

Wenn ich noch einmal von ganz vorne beginnen würde, könnte ich mir vorstellen, mich im Bereich Fremdsprachen auszubilden. Die Volksbank hat uns Mitarbeitern zuletzt die Möglichkeit geboten sich mit einem Online-Sprachkurs in Businessenglisch weiterzubilden. Diese Möglichkeit habe ich gerne genutzt und den Kurs vor kurzem erfolgreich abgeschlossen.

Die Region (Baden, Bruchsal, Bretten, Kraichtal …) ist für Sie…?

Die Region Bretten ist für mich Heimat. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und lebe ich. In Bretten ist ein Teil meiner Familie und sind meine Freunde. Ich mag die Menschen aber auch die Landschaft. Von Bretten aus ist man schnell in der grünen hügeligen Natur. Bretten und die Region bieten viele Möglichkeiten - vom Aufenthalt auf dem schönen von Fachwerkhäusern umgebenen Marktplatz bis zum Besuch der zahlreichen Feste, wie dem „Peter und Paul-Fest“. Auch für kulturelle Angebote ist gesorgt. Hier bekommt man so gut wie alles, was man zum Leben braucht.

Ohne welche Erfindung könnten Sie nicht mehr auskommen und warum?

Ich kann es mir nicht mehr vorstellen, ohne einen PC zu arbeiten. Er erleichtert vieles. Beispielsweise können bei der Terminplanung freie Zeiträume schnell und einfach gefunden werden. Viele Personen können in kürzester Zeit erreicht und eingeladen werden. Die schriftliche Kommunikation ist einfach und schnell. Es können Webinare stattfinden. Präsentationen und Auswertungen werden erstellt. Informationen können in kürzester Zeit weitergeleitet werden.

Jedoch finde ich es wichtig, dass trotz schneller und einfacher Kommunikation, der persönliche Kontakt zu den Menschen erhalten bleibt und gepflegt wird.

Wenn Sie einen Tag mit einer bekannten Persönlichkeit verbringen dürften, welche wäre dies und warum? 

Es sind zwei Persönlichkeiten, die mein Leben schon eine Weile mit ihrer Musik begleiten. Zwar sind es sehr unterschiedliche Musikrichtungen, doch ich höre jede davon gern. Es sind Chris de Burgh und Wolfgang Niedecken von der kölschen Gruppe BAP. Von Wolfgang Niedecken ist mir seine Biographie durch seine Bücher bekannt und ich schätze auch sein soziales Engagement.

Was würden sie neuen Mitarbeitern und Auszubildenden aus Ihrem Erfahrungsschatz mit auf den Weg geben?

Im Leben gibt es immer wieder Veränderungen, gerade auch in der Arbeitswelt.
Deshalb: Seien Sie aufgeschlossen, neugierig und immer bereit Neues zu lernen.

Was war Ihr schönstes Urlaubserlebnis?

Das schönste Urlaubserlebnis schlechthin kann ich nicht nennen. Als einen besonderen Urlaub ist mir unsere Rundreise durch den Süden von Irland im Gedächtnis. Zum einen war das Fahren auf der linken Straßenseite bereits ein Erlebnis, zum anderen waren es auch die freundlichen Leute und die Landschaft. Das Wetter war besser als erwartet. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir auf der Überfahrt des Shannons nahe am Meer einen Delfin schwimmen sehen.

Gehen Sie in Ihrer Freizeit auch gerne mal ins Kino? Welche Filme gefallen Ihnen am besten?

Ich gehe immer mal wieder ins Kino. Der letzte Film, der mich sehr beeindruckt hat, war „Honig im Kopf“. Dies war bereits im letzten Jahr, doch ich denke, das Thema ist sehr aktuell und es wurde eindrucksvoll umgesetzt.

Ihre drei Lieblingsbücher?

Früher habe ich sehr viel gelesen. Leider hat sich dies in den letzten Jahren etwas gewandelt. Zur Entspannung lese ich gerne Krimis, z. B. von Elizabeth George, Deborah Crombie oder die Allgäu-Krimis von Michael Kobr und Volker Klüpfel.